Nürnberger Fernsehverbrecherprozesse“: ZDF-„Heute-Show“ zieht über konservative ÖRR-Kollegen und Sendungen her

vor 3 Monaten

Nürnberger Fernsehverbrecherprozesse“: ZDF-„Heute-Show“ zieht über konservative ÖRR-Kollegen und Sendungen her
Bildquelle: Apollo News

In der ZDF Heute-Show vom vergangenen Freitag holt die Sendung zu einem Rundumschlag gegen konservative Kollegen aus, insbesondere gegen diejenigen, die bei den öffentlich-rechtlichen Sendern tätig sind. Moderator Oliver Welke leitete den letzten Beitrag der Sendung damit ein, dass mehrere Personen seit dieser Woche am Verwaltungsgerichtshof Mannheim gegen den SWR klagen. „Weil ihnen das Programm zu links ist – und zu teuer – aber vor allem zu links“, machte sich Welke über die Kläger lustig, um anschließend zu einem Beitrag von Friedrich Küppersbusch überzuleiten.

Laut Küppersbusch habe sich das Fernsehen in letzter Zeit „ein paar richtig rechte Dinger gegönnt“. Anschließend leitet er sofort dazu über, dass die ehemalige Bild-Chefredakteurin jetzt das Magazin Klar moderiert. Bei dem neuen ÖRR-Moderator Jan Fleischhauer zählt Küppersbusch die Stationen auf: „Vom Spiegel runter zu Focus runter zum, nicht ganz zu unrecht nach einem Toilettenpapier benannten, österreichischen Servus TV beinahe noch tiefer zur Krawallbude Nius und als alle schon fürchteten als nächstes macht er die Zeitansage im Rewe-Einkaufsradio landete er da wo irgendwann alle landen – im ZDF.“

Doch nicht nur seine Moderatorenkollegen werden von Küppersbusch für ihre nicht linke Haltung kritisiert. Auch diejenigen in den Sendern, die zulassen, dass konservative Sendungen ausgestrahlt werden, kritisiert er. „Viele Entscheider in den Sendern werden später bei den Nürnberger Fernsehverbrecherprozessen auf Mitläufer plädieren“, zieht Küppersbusch einen geschmacklosen Vergleich zu den Nürnberger Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher des NS-Staates. Weiter sagte Küppersbusch: „Ja Zeitgeist; Popkultur waren halt gerade rechts und wir hatten halt sonst nichts – außer kräftig einen an der Waffel“ Zudem stellt er die Frage in den Raum, ob mit den Sendungen einem Trend gefolgt wird oder ein Trend ins Leben gerufen wird.

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