Das sind die Fakten: Im Jahr 2024 hatte fast jeder zehnte Tatverdächtige bei einer Straftat in unserem bevölkerungsreichsten Bundesland außer der deutschen noch eine zweite Staatsangehörigkeit. Genau handelt es sich um 52.614 Personen.
Das wissen wir nur, weil NRW in der Kriminalstatistik nun neue Wege geht. Landesinnenminister Herbert Reul von der CDU lässt Straftäter mit deutschem Pass jetzt nicht mehr nur nach der deutschen Staatsangehörigkeit erfassen – sondern auch nach ihrer zweiten Nationalität, wenn sie denn eine haben.
Bislang war das ganz anders: Ein türkischer oder griechischer Straftäter zum Beispiel, der gleichzeitig auch noch den deutschen Pass hatte, tauchte in der Statistik ausschließlich nur als deutscher Straftäter auf. Das lässt Reul für NRW jetzt ändern – als einziges Bundesland.
Die fünf häufigsten zweiten Staatsangehörigkeiten bei deutschen Tatverdächtigen in NRW im Jahr 2024 sind laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) dieser Auswertung zufolge:
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











