Marcus Optendrenk ist Politiker der Christlich Demokratischen Union Deutschlands und Finanzminister des größten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.
Und er ist, so darf man es zumindest interpretieren, ganz offensichtlich auch ein Anhänger des klassischen deutschen Fahrzeugbaus und der Diesel-Antriebstechnologie. Anders lässt sich seine Entscheidung kaum deuten, vom rein elektrischen Dienstfahrzeug – einem BMW i7 – auf einen Audi A8 L 50 TDI quattro umzusteigen, einen klassischen Dieselverbrenner.
Auf den Punkt gebracht, lautet seine Begründung: Dienst ist Dienst. Nach einiger Erfahrung im Alltagsbetrieb des politischen Düsseldorf, so Optendrenk, funktioniere das E-Auto zwar sehr gut. Doch bei langen Fahrten durch ein Flächenland wie Nordrhein-Westfalen stoße es doch an seine Grenzen. Der Leasingvertrag lief aus – und der CDU-Politiker sattelte wieder um.
Doch was gut für den Herrn Minister ist, sollte eigentlich erst recht gut genug sein für das Volk. Nicht zwingend der Audi A8 selbst – wohl aber die Möglichkeit, auf individuelle Mobilität zuzugreifen, wie man es sich leisten kann. Es handelt sich um ein Bürgerrecht auf Mobilität, ein Zeichen individueller Souveränität – Ausdruck der Unabhängigkeit von staatlicher, übergriffiger Bürokratie.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











