Note 6 für die Regierung: Ostdeutsche Firmen stellen Wirtschaftspolitik besonders schlechtes Zeugnis aus

vor 4 Monaten

Note 6 für die Regierung: Ostdeutsche Firmen stellen Wirtschaftspolitik besonders schlechtes Zeugnis aus
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Energie ist teuer, die Bürokratie und die Steuer- bzw. Abgabenlast sind erdrückend. Auch die Lohnkosten sind hoch – Unternehmen deutschlandweit sind zunehmend extrem unzufrieden mit der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.

Wie aus einer aktuellen Konjunkturumfrage des ifo-Instituts hervorgeht, ist die Unzufriedenheit unter ostdeutschen Unternehmen besonders ausgeprägt. Während die Bundesregierung dort im Schnitt mit der Note 4,27 bewertet wurde, erhielt sie in Westdeutschland die Note 4,14. Das ifo-Institut befragte zu Jahresbeginn insgesamt 6.300 Unternehmen, darunter über 1.000 Betriebe aus Ostdeutschland. Die Teilnehmer konnten dabei sieben verschiedene Politikbereiche anhand des Schulnotensystems bewerten – von 1 („sehr gut“) bis 6 („ungenügend“).

„Deutlich mehr Unternehmen im Osten als im Westen geben der Regierung die Note 6“, erklärte Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der ifo-Niederlassung Dresden, in einer Stellungnahme. Die Bundesregierung erhielt bei 13 Prozent der ostdeutschen Unternehmen die Note 6, in Westdeutschland waren es 8 Prozent.

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