Seit wenigen Tagen steht der ungarische Oppositionschef Péter Magyar als künftiger Ministerpräsident des Landes fest. Magyar möchte die während der Regierungszeit festgefahrenen Strukturen radikal reformieren – etwa beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk des Landes.
Deshalb kam es am Mittwochmorgen zu heftigen Zusammenstößen, als er zuerst in einer öffentlich-rechtlichen Radiosendung des Senders Kossuth und dann in einer Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens auftrat. Dort warf er dem ungarischen ÖRR Propaganda im „nordkoreanischen“ Stil vor.
„Ein Bestandteil unseres Programms ist, dass diese Lügenfabrik mit der Bildung einer Tisza-Regierung ihr Ende finden wird“, sagte Magyar dem Moderator. „Die Verbreitung von Falschnachrichten hier muss aufhören, und wir werden unabhängige, objektive und unparteiische Bedingungen schaffen, um dieser Propaganda ein Ende zu setzen.“
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