Noelia Castillo Ramos: Trump-Regierung will kontroversen Sterbehilfe-Fall in Spanien untersuchen

vor 3 Monaten

Noelia Castillo Ramos: Trump-Regierung will kontroversen Sterbehilfe-Fall in Spanien untersuchen
Bildquelle: Apollo News

Die US-amerikanische Regierung will den Tod der Spanierin Noelia Castillo Ramos untersuchen, die am 26. März durch Sterbehilfe starb. Ihr wurden drei verschiedene Medikamente verabreicht, die dazu führten, dass ihr Herz innerhalb von zwanzig Minuten aufhörte zu schlagen. Ihr Fall hatte in Spanien eine große Debatte ausgelöst. Sie war mehrfach sexuell missbraucht und mutmaßlich auch vergewaltigt worden. Nach einem gescheiterten Suizidversuch, bei dem sie aus dem fünften Stock eines Wohngebäudes sprang, war sie schwer verletzt.

Wie die New Yoek Post berichtet, wurde die US-Botschaft in Madrid angewiesen, das Vorgehen der spanischen Strafverfolgungsbehörden zu untersuchen, was die Vorfälle des sexuellen Missbrauchs angeht. Außerdem sollen Vertreter der US-Botschaft der spanischen Regierung die „ernsthaften Bedenken“ der US-Regierung übermitteln – wegen der „zahlreichen systemischen Menschenrechtsverletzungen“, die zur Durchführung der Sterbehilfe geführt hätten, obwohl die junge Frau in den letzten Stunden vor ihrem Tod „Zweifel“ geäußert habe, wie es in der Anordnung heißt.

„Dieser Fall wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Anwendung des spanischen Sterbehilfegesetzes auf, insbesondere in Fällen, in denen psychiatrische Erkrankungen und kein unheilbares Leiden vorliegen.“ Weiter heißt es: „Wir untersuchen Vorwürfe, dass die sexuelle Nötigung von Frau Castillo von Personen mit Migrationshintergrund begangen wurde.“ Illegale Migration sei ein Menschenrechtsproblem. Dass die spanische Regierung die illegale Migration begünstige, stelle eine Gefahr für die Freiheit der spanischen Bürger dar, schreibt die US-Regierung.

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