Immer noch keine Klarheit in der K-Frage der SPD! Einige Genossen versuchen den Putsch, hecken Strategiepläne aus – deren Ziel: Olaf Scholz (SPD) durch Boris Pistorius (SPD) austauschen. Innerhalb der Sozialdemokraten heißt es: Spätestens am 16. Dezember, dem Tag der Vertrauensfrage, könnte Pistorius der neue Kanzlerkandidat werden. Wie gefährlich könnte das für Konkurrent Friedrich Merz (CDU) werden?
Klar ist: Es kann nur einen geben! Noch-Kanzler Olaf Scholz (SPD) beharrt weiterhin darauf, dass er der richtige und einzige Kanzlerkandidat für die SPD sei. „Ja, so ist es“, antwortete Scholz am Dienstag auf die Frage von RTL/ntv, ob der Kanzlerkandidat der SPD Olaf Scholz heißen werde. Auch gegenüber dem ZDF beteuerte er: „Es ist so, dass die SPD und ich gemeinsam die Wahl gewinnen wollen.“
Immer mehr Sozialdemokraten in den eigenen Reihen sehen das jedoch anders, preschen mit ihrer Meinung, Tendenz steigend, an die Öffentlichkeit. Ihre Traum-Personalie für den Job lautet: Boris Pistorius, der derzeitige Verteidigungsminister.
Mittwochfrüh: Olaf Scholz (SPD) landet auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin.
Und auch die Wortwahl von Boris Pistorius zur K-Frage ändert sich von Tag zu Tag. „Ich beantworte grundsätzlich keine hypothetischen Fragen, weil eine Antwort, die ich heute gebe, übermorgen schon hinfällig sein kann“, hieß es Dienstag bereits offener formuliert seitens Pistorius.
Übermorgen schon? Ob Scholz sich hält, kann sich innerhalb von Tage und Stunden ändern. Bereits nächsten Montag tagt die Gremiensitzung der Partei. Falls Scholz sich noch bis Montag retten kann, wie rettet er sich in der Gremiumsitzung?
Die andere wichtige Frage lautet: Was würde eine Pistorius-Kanzlerkandidatur für CDU-Chef Friedrich Merz bedeuten?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











