Als unser Reporter nachfragt, rastet die Terror-Sympathisantin aus … und prompt fliegt NIUS aus der Intifada-Veranstaltung an Berliner Uni

vor 12 Monaten

Als unser Reporter nachfragt, rastet die Terror-Sympathisantin aus … und prompt fliegt NIUS aus der Intifada-Veranstaltung an Berliner Uni
Bildquelle: NiUS

An der Freien Universität Berlin (FU) fand am Dienstag eine Veranstaltung von Israel-Hassern statt, die über die „Globalisierung der Intifada“ debattieren – also darüber, wie sie den palästinensischen Terror in den Westen tragen können. NIUS wurde der Zutritt verwehrt. Lesen Sie hier, was an der FU passierte.

Es begann mit einem Interview vor der Veranstaltung. Eine Teilnehmerin mit Kuffiya (Palästinensertuch) rechtfertigte die Intifada, also die Aufstände der Palästinenser mit terroristischen Methoden. „Intifada ist der Begriff dafür, dass eine Revolution stattfinden muss.“ Faktensicher war die Frau nicht, sie datierte die Erste Intifada (ab 1987) auf das Jahr 1980, schwadronierte später von „400.000“ Opfern im Gazastreifen. Den Terror rechtfertigte sie mit der israelischen „Besatzung“ seit 1948 (!).

Vom NIUS-Reporter darauf hingewiesen, dass der Begriff Intifada nun einmal mit dem Terror gegen Zivilisten verknüpft ist, merkte die Befragte, dass das Interview kritisch wurde. Sie fragte: „Für wen macht Ihr denn hier das Interview? Ich will nicht gefilmt werden!“ Sie sei „nicht für terroristische Anschläge von irgendwem“ und habe „nicht gesagt, dass ich es gut finde, dass irgendwo Kinder oder Frauen getötet werden“. Dann forderte sie den Reporter auf, die Aufnahmen zu löschen; eine Veranstalterin sagte, es dürften „keine Video- und Tonaufnahmen da oben gemacht werden“, und: „Ihr bleibt jetzt hier, ich ruf‘ die Polizei!“

Auch die Polizei konnte NIUS keinen Zutritt zu der gewaltverherrlichenden Veranstaltung verschaffen, der AStA bestand auf sein „Hausrecht“.

So wurde für die Veranstaltung geworben.

Worum geht es? „Intifada“ (wörtlich: Abschütteln“, gemeint ist ein Aufstand) hat mit Protest nichts zu tun – das Wort steht für Gewalt gegen Israel. Von 1987 bis zu den Friedensabkommen Israels mit der PLO 1993 tobte die Erste Intifada, beschönigend auch „Krieg der Steine“ genannt. Ziviler Ungehorsam, Streiks, aber auch tägliche Gewalttaten gegen Israelis prägten diese Jahre. Vor allem mit angeblichen „Verrätern“ wurde im Westjordanland und im Gazastreifen abgerechnet.

Die Zweite Intifada (2000 bis 2005), auch „Al-Aqsa-Intifada“ genannt, war noch deutlich gewalttätiger. Mehr als 1000 Israelis fielen Terroranschlägen der Hamas, der „Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden“, der Tanzim-Milizen, des Islamischen Dschihad und anderer Gruppen zum Opfer. Insbesondere Selbstmordattentate von Sprengstoffgürtel tragenden Terroristen auf Cafés, Restaurants, Linienbusse, Clubs und Einkaufszentren usw. sorgten jahrelang für Furcht und Schrecken.

Dafür steht „Intifada“, einer der Schlachtrufe der Israel-Hasser lautet „Yallah, yallah, Intifada“. Ein anderer: „There is only one solution: Intifada, revolution!“ Gemeint ist mit dieser „Endlösung“ der „gewaltsame Widerstand“, also der vor allem islamistische Terror gegen Israel. Und den wollen vorgebliche Unterstützer der Palästinenser – teils Araber, teils europäische und nordamerikanische Linke – nun in den Westen tragen. An der FU Berlin überlegt man laut, wie das am besten zu bewerkstelligen sei.

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