AfD-Chefin Alice Weidel und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) auf Augenhöhe: Wenn die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden Weidel und Merz das Rennen unter sich ausmachen.
In einer exklusiven INSA-Umfrage für NIUS (2004 Befragte) kommen die beiden Parteichefs jeweils auf 17 Prozent der Stimmen. Gefolgt von Kanzler Olaf Scholz (SPD), Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und BSW-Chefin Sahra Wagenknecht (14/12/10 Prozent). Die größte Gruppe (22 Prozent) sind allerdings diejenigen, die keinen der Genannten wählen würden.
Hypothetische Umfragen werden mitunter belächelt, zumal Personen-Rankings immer davon abhängen, welche Auswahl man den Befragten präsentiert. Interessante Aufschlüsse lassen sie dennoch zu. Der hohe Anteil jener, die keinen der Kanzlerkandidaten in die engere Auswahl ziehen, ist beispielsweise ein Indiz für das Maß der Politikverdrossenheit und den Grad der Repräsentanz in Wahlergebnissen.
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