Der SWR informiert in einem Instagram-Beitrag über „Solo-Mütter“. Das sind Frauen, die sich dafür entscheiden, allein ein Kind zu bekommen und es ohne den Vater großzuziehen. Oft bekommen sie das Kind per Samenspende. Der Beitrag will die „Solo-Mütter“ positiv darstellen, kann jedoch die negativen Seiten wie Einsamkeit und fehlende Unterstützung nicht kleinreden. Wie es für das Kind ist, ohne Vater aufzuwachsen, wird nicht thematisiert.
In dem Instagram-Beitrag werden negative Seiten wie „alles alleine stemmen“, „immer für alles verantwortlich sein“ und „Krisen und Überforderung allein bewältigen“ den vermeintlichen Vorteilen gegenübergestellt. Der Instagram-Beitrag weist auch auf eine Podcast-Folge des öffentlich-rechtlichen Podcasts „Herz ohne Filter“ hin. In der Folge vom Mittwoch wird das Thema ebenfalls besprochen.
Die angeblichen Vorteile sind „Niemand funkt rein und man weiß, wie alles läuft“, „keine zusätzliche mentale oder emotionale Last durch Partner:in“ und „enge, klare Bindung zum Kind“. Der Sender weist darauf hin, dass es keine Statistiken dazu gebe, wie viele Frauen ihr Kind bewusst ohne Vater großziehen wollen. Eine unbekannte Zahl der 2,4 Millionen alleinerziehenden Mütter wolle ihr Kind ohne Partner großziehen.
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