Grundschüler in Niedersachsen sollen kein schriftliches Dividieren mehr lernen

vor 7 Monaten

Grundschüler in Niedersachsen sollen kein schriftliches Dividieren mehr lernen
Bildquelle: Tichys Einblick

„Bildungsnation“ Deutschland? Wenn man dezent sein will, schreibt man dieses Wort in „Gänsefüßchen“. Weniger dezent würde man schreiben: vormalige oder Ex-Bildungsnation. Oder: „Bildungsnation im freien Fall!“

Nun, seit Jahrzehnten machen sich schlaue Leute (meist nennen sie sich „Reformer“) Gedanken über die schulischen Leistungen der – deutschen und nicht-deutschen – Schüler in Deutschland. Zumeist geht es dabei um die weiterführenden Schulen Gymnasium, Gesamtschule, Mittelschule, Sekundarschule, Hauptschule etc. und die Qualität der dort vermittelten Schulabschlüsse. Weitaus seltener macht man sich Gedanken über die Grundschulen. Zu Unrecht und zu wenig! Denn die Grundschule ist – wie das Wort sagt – die Grundlage für die weiterführenden Schulen. Aber diese Grundlage ist längst kein festes Fundament mehr. Schulpolitisch und schulpädagogisch gewollt. Motto: Es sind doch Kinder! Spielerisch soll die Schule sein! Keine Noten, keine Prüfungen, keine Frustrationen! Von den Folgen von 80 bis 90 Prozent Schüleranteilen „nichtdeutscher Herkunftssprache“ (NdH) ganz zu schweigen.

Die Folgen sind bekannt: Die weiterführenden Schulen können in den Eingangsklassen nicht mehr das verlangen, was sie vor zwei oder drei Schülergenerationen verlangen konnten. Die Defizite ziehen sich dann bis zu den oft wertlos gewordenen Schulabschlüssen hinauf durch. Wobei sich die Wertlosigkeit in explodierenden Abiturientenquoten und immer noch besseren Spitzenzeugnissen abbildet.

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