In vielen Teilen Deutschlands zerfällt durch jahrelangen Investitionsstau die öffentliche Infrastruktur. Gerade in der Provinz sind Schulen und Schwimmbäder teilweise auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um den Betrieb ohne Einschränkungen aufrechterhalten zu können. Anscheinend ist man mancherorts bei der Akquise von Geldern allerdings doch wählerisch und weist Spendengelder zurück, sofern sie von Personen aus dem „falschen“ politischen Spektrum kommen.
Ein solcher Vorgang hat sich nun in Bremerhaven abgespielt. So wurde eine Spende des Bremer Abgeordneten Jan Timke von einer Schulleiterin aus der Region abgelehnt und zurücküberwiesen, weil Timke für die konservative Partei Bündnis Deutschland tätig ist. Einen Screenshot der Mail, in der die Schulleiterin ihre Beweggründe schildert, teilte die Ehefrau Timkes, Melissa Timke, in einem Beitrag auf X. Die Spende diente demnach dazu, ein Schwimmevent zu ermöglichen.
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