Wie sollte Deutschland mit dem Klimaschutz umgehen, nachdem das Extremszenario RCP 8.5 von Forschern des Weltklimarates als „unplausibel“ eingestuft und zurückgezogen wurde? In einer von der AfD beantragten Debatte forderte die Oppositionsfraktion die CDU auf, sich von „Sozialisten und Kommunisten“, die meinten, man könne das Klima vorhersagen, zu lösen. Doch die Regierungspartei beharrt darauf, dass die Verwerfung des Szenarios ein Zeichen für den Erfolg ihrer Klimapolitik sei.
Während der AfD-Politiker Karsten Hilse in der Aktuellen Stunde im Bundestag darlegte, dass das Klima eben nicht vorhergesagt und berechnet werden könne, sehen andere die Entwicklung als Erfolg der Klimaschutzmaßnahmen. Hilse warnte, dass Deutschland zu einem Schwellenland herabsinken werde, wenn es weiter auf Klimapolitik setze. Er forderte die CDU auf, mit der AfD zusammenzuarbeiten.
Mark Helfrich von der CDU hielt dagegen: Es sei normal, dass Forscher Szenarien wieder verwerfen. „Wir hingegen sehen den Kurs in der internationalen Klimapolitik durch den Wegfall des Extremszenarios bestätigt“, sagt er am Mittwoch. Dass das Szenario für unplausibel erklärt wurde, zeige den Erfolg, den der Ausbau der erneuerbaren Energien gehabt habe. Er fordert, auf dem gleichen Kurs wie bisher zu bleiben.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











