NGO-Projekt für 10 Millionen Euro: „Die Erde brennt“-Streichhölzer im Kampf gegen den Klimawandel

vor 11 Monaten

NGO-Projekt für 10 Millionen Euro: „Die Erde brennt“-Streichhölzer im Kampf gegen den Klimawandel
Bildquelle: NiUS

Mit einem dramatischen Kampagnenvideo wendet sich das EU-Umweltbüro im Sommer 2022 an die Öffentlichkeit. „In der aktuellen Wirtschaftslage werden fast 50 Prozent der weltweiten Emissionen von den reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung verursacht. Die Klimakrise ist eine soziale Krise“, heißt es darin. Und weiter: „Wir fordern Klimagerechtigkeit für alle.“

Die Forderung der EU-eigenen Behörde klingt wie von Aktivisten formuliert. Im Video heißt es: „Wir fordern (...) eine Wohlstandswirtschaft, die sich um Gesellschaft und Natur kümmert, anstatt um große Konzerne.“ Dazu gibt es passenderweise das steuergeldfinanzierte EU-Projekt #ClimateOfChange, welches sogar eine Petition ins Leben gerufen hat, die sich gegen die EU richtet.

„Wir fordern, dass die Länder, die am meisten zur Umweltkrise beitragen, diejenigen entschädigen, die darunter leiden“, heißt es im dazugehörigen Video. Außerdem brauche es „rechtlichen Schutz, um sichere Migration überall auf der Welt zu ermöglichen“. Die NGOs inszenieren in Social-Media-Kampagnen dabei immer den „Globalen Süden“ als Opfer der europäischen Industrialisierung.

Die Petition zum Projekt sammelte 49.175 Unterschriften.

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