An einem Realgymnasium in Graz (Steiermark) hat ein Ex-Schüler mindestens neun Menschen erschossen – und sich selbst. Im Land gilt eine dreitägige Tage Staatstrauer. FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigte sich zutiefst erschüttert.
Ein bewaffneter Angreifer hat in einer Schule im südösterreichischen Graz neun Menschen und sich selbst erschossen. Bei den Toten handele es sich um mehrere Schüler und mindestens ein erwachsenes Opfer, sagte die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Zwölf Menschen wurden bei dem Angriff am Dienstagmorgen (10:Juni) außerdem verletzt. Mindestens zwei Personen sollen zuletzt noch in einem kritischen Zustand gewesen sein.
Laut Polizei soll es sich bei dem Täter um einen 21-Jährigen aus der Umgebung handeln, der mit zwei Schusswaffen den Amoklauf verübte. Er soll ehemaliger Schüler der Schule gewesen sein, aber keinen Abschluss gemacht haben. Es heißt, er habe sich „gemobbt“ gefühlt. Die beiden Waffen soll der Amokschütze legal besessen haben, nach derzeitigen Erkenntnissen handelte es sich um eine Langwaffe und eine Kurzwaffe. Auf einer Toilette soll er sich selbst erschossen haben. Bei den Toten handelt es sich laut Polizei um sechs weibliche und drei männliche Todesopfer.
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