Immer wieder gibt es viele Fragen über die Verunreinigung der mRNA-Impfstoffe, die während der Pandemie entwickelt und innerhalb weniger Wochen zugelassen wurden. Vor allem der Biologe Kevin McKernan hat wiederholt Untersuchungen unternommen, die eine Verunreinigung beweisen sollen – von staatlicher Stelle gab es derartige Ergebnisse bislang nicht. In Deutschland lag das auch mitunter daran, dass das für die Arzneimittelüberwachung zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) den Angaben der Hersteller vertraute, die bei den eigens durchgeführten Studien keine Warnsignale für eine Verunreinigung sahen. Private Labore haben hingegen immer wieder darauf hingewiesen, dass eine Verunreinigung einiger Wirkstoffe vorliegen könnte.
Jetzt hat erstmals ein offizielles Labor der US-amerikanischen Food and Drug Administration (zu Deutsch: Lebens- und Arzneimittelbehörde, FDA) eine Verunreinigung nachgewiesen. Die FDA ist ein Äquivalent zum deutschen PEI und ebenfalls mit der Pharmakovigilanz beauftragt. Dennoch sind die Befunde keine offiziellen Ergebnisse: Die Untersuchung wurde zwar in dem Labor des White Oak Campus der FDA im US-Bundesstaat Maryland durchgeführt – allerdings von Medizinstudenten.
Dennoch wurde die Untersuchung unter Aufsicht zweier Wissenschaftler der FDA durchgeführt. Veröffentlicht wurde die Studie unter dem Titel „A rapid detection method of replication-competent plasmid DNA from COVID-19 mRNA vaccines for quality control“ (zu Deutsch: Ein Schnellnachweisverfahren für die Qualitätskontrolle von mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 mit sich vervielfältigender Plasmid-DNA) im Journal of Highschool Science (JHSS), einem Magazin für Studenten, das zwar vergleichsweise viele Arbeiten annimmt, dennoch einen soliden Ruf im Bildungssystem der USA genießt.
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