Bärbel Bas war während der letzten Legislaturperiode die Präsidentin des Deutschen Bundestages. In dieser Funktion – protokollarisch gleich nach dem Bundespräsidenten angesiedelt – gewinnt man Bekanntheit und Beliebtheit, aber das parteipolitische Profil wird unscharf: Man ist Präsidentin aller Abgeordneten, ein bisschen „Mutti der Nation“ eben.
Nun ist Bärbel Bas – nach dem Ausscheiden aus dem repräsentativen Amt – Bundesministerin für Arbeit und Soziales geworden. Dieses Ministerium steht für besonders viel Geld und die sozialdemokratischen Herzensthemen schlechthin. Mehr noch: Demnächst soll sie die glücklose Saskia Esken beerben und SPD-Vorsitzende neben Lars Klingbeil werden. Mutti der Nation ist nun vorbei. Frau Bas entstammt der parlamentarischen Linken – und daran sollten sich die Leute nun auch mal wieder erinnern.
Bärbel Bas im Jahr 2022 – zur ihrer Zeit als Bundestagspräsidentin.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











