Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Vorjahr vorgestellt. Demnach ist die Gewaltkriminalität insgesamt zwar zurückgegangen – Mordfälle und schwere Sexualdelikte sind allerdings gestiegen. Brisant: Bei den rund 80 Messerstraftaten am Tag sind Tatverdächtige mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft deutlich überrepräsentiert.
Die Gesamtzahl der Gewaltdelikte ist 2025 zwar leicht um 2,3 Prozent gesunken – bei besonders schweren Taten geht die Entwicklung allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Es gab deutlich mehr Fälle von Mord und Totschlag, die Behörden verzeichneten ein Plus von 6,5 Prozent. Die Zahl der Vergewaltigungen und besonders schweren sexuellen Übergriffe stieg sogar noch deutlicher: Hier sind es 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Sexueller Missbrauch von Kindern nahm ebenfalls weiter zu. Mehr Straftaten verzeichnete die Polizei unter anderem bei Leistungsbetrug (plus 11,5 Prozent).
Nicht-deutsche Tatverdächtige machen bei Gewaltdelikten 42,9 Prozent aus und sind damit deutlich überrepräsentiert. Die Tatverdächtigungs-Belastungszahl, die Tatverdächtige pro 100.000 Einwohner angibt, zeigt: Afghanen und Syrer sind gegenüber Deutschen fast 10-fach überrepräsentiert.
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