Aus einer aktuellen Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dem „IW-Kurzbericht Nr. 27“, geht hervor, dass die industrielle Wertschöpfung in Deutschland zum Jahresende 2025 um 7,5 Prozent unter ihrem letzten Tiefststand von Ende 2017 lag. Auch die Dynamik im Außenhandel ist schwach: Die Exporte sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen (mehr dazu hier).
Als Ursachen nennen die Forscher unter anderem die zahlreichen globalen Verwerfungen der vergangenen Jahre – etwa die Coronapandemie mit Nachfrageausfällen und gestörten Lieferketten, geopolitische Umbrüche, zunehmenden Protektionismus sowie Kostenschocks infolge des Kriegs in der Ukraine und aktuell im Nahen Osten.
Darüber hinaus sieht das IW auch den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen – bedingt durch strukturelle Probleme am Standort Deutschland – als zentralen Faktor für die rückläufige Wertschöpfung und insbesondere für die schwächelnden Exporte. „Niveau und Veränderung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit aufgrund von Kosten und Wechselkursen entscheiden mit darüber, wie erfolgreich heimische Unternehmen im Exportgeschäft sind. (…)“, heißt es in dem Bericht.
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