Im Kampf für vermeintliche Geschlechtergerechtigkeit will die EU-Kommission nun verstärkt Jungen und Männer ins Visier nehmen. Mit der neuen Strategie für Geschlechtergerechtigkeit soll verstärkt gegen vermeintlich frauen- oder genderfeindliche „Desinformation“ vorgegangen werden – wofür man ganz explizit Druck auf die großen Online-Plattformen ausüben will. Zudem will man Jungen und Männer in die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit einbeziehen – sie also darüber belehren, wie sie sich von einer angeblich weit verbreiteten „Incel-Ideologie“ und „Hassbewegungen“ abgrenzen.
Laut Strategiepapier für die Zeit von 2026 bis 2030 will sich die Europäische Kommission „darauf konzentrieren, wie Informationsmanipulation und Desinformation bekämpft werden können, um eine zunehmende Polarisierung zwischen Frauen und Männern, insbesondere unter jungen Menschen, zu vermeiden“. Außerdem will die Kommission eine Studie über „Online-Netzwerke und Narrative durchführen, die sich an junge Männer und Jungen richten“.
In der Strategie wird dann genauer beschrieben, was man sich in Brüssel darunter vorstellt. Anti-Gender-Narrative und „illegaler Online-Inhalte“ würden durch „gut ausgestattete globale Bewegungen“ finanziert werden. Dazu verweist die EU-Kommission auf die Studie „Next Wave“ aus dem Jahr 2025, die vom Forum des EU-Parlaments für sexuelle und reproduktive Rechte veröffentlicht wurde. In der Studie wird vor angeblich rechtsextremen und kirchlichen Netzwerken gewarnt, die Anti-Gender-Narrative verbreiten würden und aus den USA und Ungarn finanziert würden.
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