Die Ermittlungsbehörden hätten den mutmaßlichen Täter im Fall der in Friedland ermordeten Liana K. gleich zweimal fassen können – hieß es bislang. Jetzt stellt sich heraus: Der Iraker Muhammad A. ist am Todestag von Liana sogar dreimal auffällig geworden! Doch niemand stoppte den ganz offensichtlich psychisch kranken Gewalttäter.
Liana K. war am 11. August von einem 31-jährigen abgelehnten Asylbewerber aus dem Irak vor einen fahrenden Güterzug gestoßen worden und verstarb an den Verletzungen.
Bereits bekannt war, dass die Polizei am Tag der Tat vom Täter selbst zu der Leiche des ermordeten Mädchens geführt worden war – und ihn trotzdem nicht als verdächtig einstufte! Obwohl er randaliert haben soll, alkoholisiert war UND den Beamten die Lianas Leiche zeigte, ließen sie ihn laufen, nachdem er eine Tatbeteiligung bestritten hatte.
Am Abend desselben Tages rückte die Polizei dann noch einmal aus! Im Grenzdurchgangslager Friedland, einer riesigen Flüchtlingsunterkunft, randalierte ein Mann – es war Muhammad A., der die Polizei wenige Stunden zuvor zur Leiche des Mädchens geführt hatte. Der abgelehnte Asylbewerber sei während dieses zweiten Polizeieinsatzes „massiv psychisch auffällig“ gewesen und wurde deshalb in die Asklepios-Klinik gebracht.
Wieder schöpften die Beamten keinen Verdacht. Oder wollten sie die Wahrheit nicht sehen?
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