Neue Details aus AfD-Gutachten: Verfassungsschutz nimmt an Wort „Messerkriminalität“ Anstoß

vor etwa 1 Jahr

Neue Details aus AfD-Gutachten: Verfassungsschutz nimmt an Wort „Messerkriminalität“ Anstoß
Bildquelle: Apollo News

Das Portal „Frag den Staat“ hat auf seiner Internetseite am Mittwoch eine 17-seitige Sammlung von AfD-Zitaten aus dem vergangene Woche veröffentlichten Verfassungsschutzgutachten über die AfD mit „besonders relevanten Aussagen des AfD-Bundesverbands bzw. AfD-Bundesvorstands“ zusammengestellt. Es finden sich bisher nicht veröffentlichte Zitate in der Sammlung, die zu den Themen „ethnisch-abstammungsmäßige Aussagen“, „Fremdenfeindlichkeit“, „Islamfeindlichkeit“ und „Demokratieprinzip“ gehören. Darunter sind einige irritierende Beispiele.

In einer Wahlkampfrede vom September 2024 in Werder (Havel) äußerte sich die AfD-Vorsitzende Alice Weidel zum Thema Gruppenvergewaltigungen. Der Bundesverfassungsschutz kommentiert ihre Aussage, dass sich Weidels „muslimfeindliche Agitation zum Vorwurf eines aggressiven Dschihads gegen Nicht-Muslime in Deutschland“ steigere. Darum wird ihre Aussage als Beleg für Islamfeindlichkeit gewertet.

Weidel hatte in der Wahlkampfrede gesagt: „Im letzten Jahr gab es insgesamt 761 – nur, um mal Zahlen zu nennen – 761 Gruppenvergewaltigungen in unserem Land. Das sind mehr als zwei von diesen abscheulichen Verbrechen am Tag. Das sind Phänomene, das Herumgemessere, die Vergewaltigungen, die völlig neu sind in unserem Land.“ Weiter führte sie aus: „Das, was wir auf den deutschen Straßen erleben, ist der Dschihad. Hier wird ein Glaubenskrieg gegen die deutsche Bevölkerung bereits geführt.“

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel