Nachdem die Militärschläge Israels und der USA fast die gesamte Führung der islamischen Diktatur im Iran ausgeschaltet haben, herrscht im Mullah-Regime Chaos. Insbesondere der Tod des Obersten Führers Ajatollah Chamenei hat das Regime im Kern getroffen. Zugleich hofft der Westen auf eine säkulare Revolution in dem islamischen Gottesstaat.
Wie geht es jetzt also weiter? Die Rolle des ausgeschalteten Chamenei im Regime hat nun ein dreiköpfiges Gremium aus Präsident Masoud Peseschkian, dem Chef der Justiz, Gholamhossein Mohseni Edschehi, sowie Alireza Arafi aus dem Wächterrat übernommen. Herr der Lage im Land scheinen die drei jedoch nicht zu sein.
So kommt es zu ersten Zerfallserscheinungen innerhalb des Regimeapparats. Zeitweise hat man die Kontrolle über Teile des Militärs verloren, wie Regierungsvertreter offen zugeben. Als Irans Außenminister Abbas Araghchi auf die iranischen Attacken gegen das eigentlich neutrale Emirat Oman angesprochen wurde, gestand er genau das ein.
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