Die SPD hat eine neue Steuer für Luxusflugreisen gefordert. Laut den Plänen der Sozialdemokraten sollen Passagiere in der Business- und First Class sowie Kunden von Privatjets künftig für das Klima zur Kasse gebeten werden.
„Jeder, der First Class oder im Privatflieger unterwegs ist, wird ohne Probleme darauf eine Abgabe zahlen können“, erklärte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums von Carsten Schneider (SPD) gegenüber dem Spiegel. Auch das Bundesfinanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) schloss sich dieser Aussage an. Unionsgeführte Ministerien lehnen den Vorschlag hingegen ab.
Die sozialdemokratischen Ministerien reagieren damit auf eine Initiative von neun Ländern, die eine solche Luxusflugsteuer auf der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém vorgestellt hatten. Mit an Bord der Koalition sind die Länder Frankreich, Kenia, Barbados, Spanien, Somalia, Benin, Sierra Leone und Antigua & Barbuda. Auch die Europäische Kommission signalisierte ihre Unterstützung.
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