Mit der sukzessiven Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft gehen Herausforderungen einher, die Befürworter gerne leugnen. Neben Engpässen in der Stromproduktion, die bei ausbleibendem Wind und Sonnenschein entstehen (mehr dazu hier), stellt vor allem die Überproduktion bei günstigen Wetterbedingungen ein zentrales Problem dar. Dies kann nicht nur zu einer Belastung des Netzes (mehr dazu hier), sondern letztlich auch zu negativen Strompreisen führen.
Am Wochenende zeichnete sich eine solche Entwicklung ab. Dabei wurde sogar ein neuer Negativrekord bei den Strompreisen erreicht. Starker Sonnenschein führte zu einem Überangebot, während die Nachfrage – auch bedingt durch den Feiertag am 1. Mai – zurück blieb. Da Stromnetze und Speicherkapazitäten in der Bundesrepublik begrenzt sind, blieb keine andere Möglichkeit, als überschüssigen Strom kurzfristig am Markt zu negativen Preisen abzugeben. Anbieter zahlen in solchen Situationen dafür, dass ihnen jemand den Strom abnimmt.
Zeitweise lag der Strompreis am Freitag laut dem Branchenportal Cleanthinking am Intraday-Markt bei minus 855 Euro pro Megawattstunde. Damit wurde nach Angaben des Portals der niedrigste Wert erreicht, der im deutschen Stromsystem bislang gemessen wurde.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











