Natürlich gab‘s Geld von der Filmförderung: Arte sendet grottenschlechte Satire über Nazi-Papagei

vor mehr als 1 Jahr

Natürlich gab‘s Geld von der Filmförderung: Arte sendet grottenschlechte Satire über Nazi-Papagei
Bildquelle: NiUS

Arte zeigt eine Gesellschaftssatire, die keine ist, sondern nur eine komplett humorbefreite Groteske um einen Papagei mit Nazi-Tourette. Noch dazu in Überlänge. Hier erfahren Sie alles über den Film, ohne ihn sehen zu müssen. Schnallen Sie sich an!

Arte, mal wieder. Zwischen Reportagen über unfair behandelte kolumbianische Kaffeebauern und „Jean-Jacques Bidet tanzt die Lottozahlen“ laufen auf dem deutsch-französischen Kultursender immer wieder Filme, für die Menschen nur unter Gewaltandrohung ins Kino gehen würden. Öffentlich-rechtliches Bezahlfernsehen eben.

Wenn eine deutsche Komödie oder Gesellschaftssatire angekündigt wird, ahnt man im Voraus, dass es rein gar nichts zu lachen gibt. Das muss man auch erst mal hinkriegen als Regisseur, peinvolle 105 Minuten abzudrehen (Überlänge!), die einem nicht eine Sekunde auch nur den Anflug eines Lächelns auf die Lippen zaubern können. Selbst in „Schindlers Liste“ gab es zwei, drei witzige Szenen. In „Kommt ein Vogel geflogen“ nicht.

Die Idee soll auf einem wahren Fall basieren. Wie Regisseur Christian Werner und Autorin Stefanie Fies berichten, gab es in einem bayerischen Tierheim einmal einen Papagei, der Hitler imitierte. Das artengeschützte Tier durfte wegen Volksverhetzung nicht weitervermittelt werden, es kam zu einem Rechtsstreit, über dessen Ausgang nichts bekannt ist.

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