Die scheidende Ampel-Regierung hat im Rahmen ihres Zivilgesellschaftsprogramms „Demokratie Leben“ ein neues Prestigeprojekt ins Leben gerufen: den Beratungskompass Verschwörungsdenken. Dort sollen Betroffene und ihr Umfeld online und telefonisch „eine vertrauliche Beratung im Themenfeld Verschwörungsdenken“ erhalten. Das teilte das Bundesinnenministerium in einer Pressemitteilung mit.
Wie das Ministerium auf der eigenen Website formuliert, ist die neue Beratungsstelle ein Kooperationsprojekt zwischen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von Lisa Paus (Grüne) und Bundesministerium des Innern und für Heimat von Nancy Faeser (SPD). Diese hatte bereits ein Projekt gegen Verschwörungsdenken auferlegt, nun soll dieses um die konkreten Beratungsstellen ergänzt werden. Das neue Projekt ist Teil von „Demokratie Leben“, einem Förderprogramm für NGOs und zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich angeblich der Demokratie und Minderheitenschutz verschreiben – und mit massiven Bundesgeldern bezuschusst werden.
Projektpartner des Projekts sind das „Violence Prevention Network“, die Amadeu Antonio Stiftung und „modus – Zentrum für angewandte Deradikalisierungsforschung“. Nach einem vertraulichen Erstgespräch, so heißt es in der Beschreibung, wird bei Bedarf an eine spezialisierte Stelle weitervermittelt. Ziel sei eine „möglichst passgenaues Hilfs- und Beratungsangebot“. Wie teuer das neue Beratungsangebot ist, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor.
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