In Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke ist ein Windrad am Mittwochabend in Flammen aufgegangen. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Ob das Windrad von einem Blitz getroffen wurde oder aufgrund des starken Windes überhitzt ist, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Gegen 19:20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und rückte zum Einsatzort aus.
Aufgrund der enormen Höhe des Windrads – laut Einsatzleiter etwa 70 Meter – waren die Möglichkeiten der Löschgruppen stark eingeschränkt. Die Einsatzkräfte sperrten das Gelände laut WDR weiträumig ab und löschten herabfallende Teile. Anschließend warteten sie noch mehrere Stunden, bis das Feuer von selbst erlosch.
Insgesamt waren rund 30 Feuerwehrleute in Stemwede im Einsatz. Während des Einsatzes erhielt die Feuerwehr zahlreiche Anrufe von besorgten Augenzeugen. Das brennende Windrad war weithin sichtbar und beunruhigte zahlreiche Anwohner. Überhaupt häufen sich in den vergangenen Tagen die Brandmeldungen bei Windkraft- und Photovoltaikanlagen.
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