Im Ringen um ein mögliches Friedensabkommen im Krieg zwischen dem Iran und den USA deutet sich eine erneute Verhärtung der Fronten an. Wichtige Streitpunkte bleiben ungelöst, konkrete Termine für weitere Gespräche sind unklar – gleichzeitig spitzt sich die militärische Lage im Persischen Golf erneut zu.
Zwar hatte sich US-Präsident Donald Trump zuletzt optimistisch gezeigt und erklärt, eine Einigung könne vergleichsweise schnell erreicht werden. Doch aus Teheran kommen deutlich zurückhaltendere Signale. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf betonte im iranischen Fernsehen, man habe zwar Fortschritte erzielt, doch es gebe weiterhin erhebliche Differenzen. Von einer „letzten Gesprächsrunde“ oder einem baldigen Abschluss sei man noch weit entfernt. Es gebe noch „viele Diskrepanzen, und einige grundlegende Punkte“ seien „nach wie vor offen“.
Auch aus dem Außenministerium heißt es, eine neue Verhandlungsrunde sei derzeit nicht absehbar. Der Iran sei „noch nicht zu einer neuen Runde direkter Verhandlungen bereit“, da die USA an zentralen Forderungen festhielten, die in Teheran als inakzeptabel gelten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











