Großalarm in München! Das Oktoberfest blieb am Mittwoch wegen einer akuten Bedrohungslage vorerst geschlossen. Wie die Polizei nun bekannt gab, öffnet das Volksfest heute um 17:30 Uhr aber doch noch seine Tore. Zwischenzeitlich waren über 750 Beamte und 30 Spürhunde im Einsatz.
Nach einem Familiendrama im Stadtteil Lerchenau gab es in den heutigen Morgenstunden eine Sprengstoff-Drohung gegen die Wiesn. Seit dem Morgen durchsuchte die Polizei mit einem Großaufgebot das Gelände. Wie die Beamten mitteilten, seien die Maßnahmen nun aber abgeschlossen und keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden. Nachdem zwischen den Veranstaltern, der Stadt und der Polizei beraten worden war, gab Bürgermeister Reiter nun die Wiedereröffnung bekannt. Die ersten Mitarbeiter seien bereits an ihren Arbeitsplatz an der Oiden Wiesn zurückgekehrt.
Zu dem Tatverdächtigem im Lerchenauer Familiendrama machte die Polizei keine weiteren Angaben. Eine Pressekonferenz zur gesamten Bedrohungslage werde es aber voraussichtlich noch im Laufe des Tages geben.
In einer Mitteilung der Polizei hieß es zuvor: „Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurde zudem im Umfeld des Tatorts ein vom Tatverdächtigen verfasstes Schreiben aufgefunden. Dieses enthielt eine unspezifische Sprengstoffdrohung mit Bezug zum Oktoberfest.“
Explosionen und Schüsse
Die Polizei durchsucht im Zusammenhang mit dem laufenden Großeinsatz derzeit eine Wohnung in Starnberg. Dort sollen Handgranaten, Stolperdraht und Sprengfallen gefunden worden sein.
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