Nach der Einigung mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) über die falschen Belästigungsvorwürfe gegen ihn deutet der Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar auf eine Rückkehr in die Politik hin. Der Tagesspiegel berichtet, Gelbhaar sehe sich nach dem Skandal um die RBB-Berichterstattung „in weiten Teilen rehabilitiert“. In der Partei wird darüber spekuliert, dass er bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 erneut für die Grünen antreten könnte, möglicherweise als Direktkandidat in Pankow.
Bereits im Juni 2025 hatte eine von der Landespartei eingesetzte Sonderkommission einen Bericht vorgelegt, in dem sie „schwere Fehler“ im Umgang mit den Vorwürfen gegen Gelbhaar einräumte, ohne jedoch selbst eine Bewertung der Vorwürfe vorzunehmen.
Mitte September 2025 meldete sich Gelbhaar erstmals seit längerem mit einem Gastbeitrag im Magazin Focus öffentlich zu Wort. Unter dem Titel „Putin hat es zu leicht – es gilt, den Spieß umzudrehen“ forderte er eine „echte Volksabstimmung“ der Ukraine.
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