Die Tagesschau berichtete in ihrer Abendsendung über den Mord an dem rechten Aktivisten Quentin Deranque. Dieser wurde vergangene Woche von vermummten Linksextremisten zu Tode geprügelt. Nach Darstellung der Tagesschau geriet Quentin in eine Schlägerei zwischen Extrem-Linken und Extrem-Rechten. Dadurch suggeriert sie eine gegenseitige Konfrontation zweier Lager, die auf Augenhöhe stattfand. Damit wurde der Tathergang unzutreffend dargestellt.
Wie mehrere Aufnahmen beweisen, handelte es sich um keine einfache „Schlägerei“, sondern um eine gezielte, einseitige Attacke auf Quentin und andere Aktivisten. Dutzende Vermummte stürzten sich auf drei rechte Aktivisten, von denen einer der junge Quentin war. Während den beiden anderen die Flucht gelang, konnte Quentin nicht mehr rechtzeitig fliehen. Auch die Täter werden in dem Beitrag nicht als Linksextreme bezeichnet, sondern als Tatverdächtige, die der „linksextremen Szene“ mit „Verbindungen zur linkspopulistischen Partei LFI“ angehören. Im Gegensatz dazu wurde der ermordete Quentin Deranque als Rechtsextremist bezeichnet.
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











