Yunus Cakar möchte für die Partei Die Linke Bürgermeister der niedersächsischen Mittelstadt Osterholz-Scharmbeck nahe Bremens werden. Doch nun werden schwere Vorwürfe laut, über die die taz berichtet: So soll Cakar in der Vergangenheit als Unterstützer des Mullah-Regimes aufgetreten sein und mit radikalen Anti-Israel-Sprüchen aufgefallen sein.
2022 und 2024 sprach der Linken-Kommunalpolitiker bei Al-Quds-Demonstrationen in Frankfurt am Main – der Al-Quds-Tag ist ein durch das iranische Mullah-Regime ins Leben gerufene Tag, bei dem weltweit Demos gegen Israel und für das mörderische theokratische Regime in Teheran stattfinden.
Auf der Demonstration 2024, wo unter anderem Fahnen des Islamischen Republik gezeigt wurden, sowie Bilder der beiden Ayatollahs Chomeini und Chomenai, sprach Cakar laut taz unter anderem davon, dass in Gaza, „der erste Genozid der Geschichte der Menschheit“ sei, „der sich so klar abspielt.“ Gegenüber der Zeitung möchte Cakar in diesen Worten keine Holocaustrelativierung sehen – er habe sich auf internationale Berichterstattung gestützt.
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