Nach dem Mord am Chef des US-Krankenversicherers UnitedHealth forderte ein Mitarbeiter des Deutschlandfunks auf X die Todesstrafe für „Superreiche“. Der Journalist Nils Schniederjann schrieb: „Selbstjustiz ist falsch und zersetzt die Gesellschaft. Um das zu verhindern, könnte man noch einmal über den Vorschlag des amerikanischen Politikwissenschaftlers nachdenken: Wiedereinführung der Todesstrafe, aber nur für Superreiche.“ Kurz darauf löschte der Mitarbeiter des ÖRR den Tweet. Dennoch wurden seine Aussagen durch zahlreiche Screenshots festgehalten.
Der Deutschlandfunk hat sich auf Anfrage der Welt von Schniederjanns Aussage distanziert. „Kommentare und Beiträge von festen oder freien Mitarbeitern auf deren persönlichen Social-Media-Kanälen keine Stellung nehmen“, erklärte der Sender.
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