Nach Hinrichtung des Deutsch-Iraners Djamshid Sharmahd: Deutschland bestellt iranischen Botschafter ein

vor mehr als 1 Jahr

Nach Hinrichtung des Deutsch-Iraners Djamshid Sharmahd: Deutschland bestellt iranischen Botschafter ein
Bildquelle: NiUS

Nach der Hinrichtung des deutsch-iranischen Staatsbürgers Djamshid Sharmahd wirft seine Tochter der Bundesregierung vor, ihn im Stich gelassen zu haben. Jetzt bestellt das Auswärtige Amt den iranischen Botschafter ein.

Sharmahds Tochter Gazelle, die in den USA lebt, erhob erneut schwere Vorwürfe gegen die iranischen Behörden und verlangte von der Bundesregierung Aufklärung sowie die Überführung der Leiche ihres Vaters. In einem Appell auf der Plattform X äußerte sie die Hoffnung, ihn „in Frieden zur Ruhe legen“ zu können und forderte klare Schritte seitens der internationalen Gemeinschaft, um Teheran zur Verantwortung zu ziehen.

Doch auch die Bundesregierung wird von Gazelle kritisiert. Gazelle fragt auf X: „Was haben sie USA & Deutschland 4 Jahre lang getan, als ihr deutsch-amerikanischer Staatsbürger in Dubai entführt und mit Gewalt in den Iran gebracht wurde?“ „Abgesehen davon, dass sie einen bei jeder Geiselverhandlung im Stich lassen, was haben sie vorzuweisen?“, so Gazelle.

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