Selbst für die „Tagesschau“ war es dieses Mal ein Thema: Ein „Mann“ geht mit Hammer und Axt auf Fahrgäste eines ICE los. Der Angreifer, ein Syrer, wurde von Mitreisenden überwältigt. Es folgte ein Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Für ein extremistisches Motiv lagen zunächst keine Anhaltspunkte vor.
Mit einem Hammer und einer Axt bewaffnet hat ein 20 Jahre alter Syrer im ICE von Hamburg nach Wien mehrere Personen angegriffen. Der mit 500 Fahrgästen besetzte Schnellzug stoppte in der Nähe von Straßkirchen in Niederbayern auf offener Strecke. Fünf Menschen wurden verletzt, darunter auch der Angreifer.
Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund lägen bislang nicht vor, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München. Das Motiv sei weitgehend unklar. Bei den Verletzten handelt es sich nach Herrmanns Auskunft um eine Frau aus Syrien und ihren Sohn, sowie einen weiteren Syrer und eine vierte Person. Die Polizei hatte von Menschen im Alter von 15, 24, 38 und 51 Jahren gesprochen.
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