Porsche hat im zweiten Quartal einen deutlichen Rückgang beim operativen Ergebnis hinnehmen müssen. Im Fahrzeuggeschäft sank der operative Gewinn auf 154 Millionen Euro – nach rund 1,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Rückgang von knapp 91 Prozent. Der Umsatz der Marke fiel um 12,9 Prozent auf rund 8,3 Milliarden Euro.
Hauptursache für die schwächere Entwicklung ist laut Konzern die Situation auf dem chinesischen Markt. Porsche verzeichnete dort zuletzt einen deutlichen Rückgang bei den Auslieferungen. Zusätzlich belasten hohe Umbaukosten sowie US-Einfuhrzölle das Ergebnis.
Als Reaktion kündigte Vorstandschef Oliver Blume eine strategische Neuausrichtung an. „Der Verbrenner wird bis weit in die 30er-Jahre hinein eine starke Rolle spielen“, sagte Blume laut WELT in einer Telefonkonferenz. Der Porsche-Chef kündigte an, wieder deutlich in die Entwicklung von Verbrennermodellen zu investieren. Auch die Hybridtechnologie soll weitergeführt werden.
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