Nach Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen: Deutschland plant Maßnahmen gegen Russland

vor 6 Tagen

Nach Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen: Deutschland plant Maßnahmen gegen Russland
Bildquelle: Apollo News

Deutschland reagiert auf den Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen und wird Russland dafür verantwortlich machen. Wie Welt am Sonntag und Politico berichten, soll in der kommenden Woche aufgrund des Drohnenangriffs ein neues Maßnahmenpaket Deutschlands gegen Russland verabschiedet werden. Außerdem soll es neue Sanktionen der EU gegen Russland geben. Die beiden Zeitungen beziehen sich dabei auf drei Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind.

Laut der Bild gehören zu den Maßnahmen Deutschlands gegen Russland die Ausweisung von Personen und die Einbestellung des russischen Botschafters. Eine weitere Maßnahme gegen Russland könnte beispielsweise die Schließung des Russischen Hauses in Berlin sein. Auch weiterreichende Waffenlieferungen an die Ukraine sind im Rahmen des Maßnahmenpakets möglich. Geplant ist, die Maßnahmen am Dienstag zu verkünden, während in Irland die EU-Außenminister tagen. Sie können aber auch früher verkündet werden, wenn Merz dies für richtig hält.

Bislang hat sich Deutschland noch nicht öffentlich dazu geäußert, wer für den Drohnenangriff vom 5. August auf den Leipziger Flughafen verantwortlich ist, bei dem eine mit Sprengstoff beladene Drohne zwischen ukrainischen Antonow-Maschinen gefunden wurde. Innenminister Alexander Dobrindt sprach auf einer Pressekonferenz einen Tag nach der Attacke lediglich davon, dass fremde Mächte dafür verantwortlich sein könnten, ohne näher zu definieren, wer diese fremden Mächte sein könnten.

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