In Baden-Württemberg fast aus dem Landtag geflogen, in Rheinland-Pfalz nach 35 Jahren den Ministerpräsidenten verloren, in München nach 12 Jahren nicht mehr Oberbürgermeister: In der SPD ist nach der Serie von Wahlpleiten eine offene Führungsdiskussion mit noch unabsehbaren Folgen für die schwarz-rote Chaos-Koalition ausgebrochen. Die ersten Genossen stellen die Parteispitze in Frage. Der Co-Bundesvorsitzende Lars Klingbeil sagte, man wolle sich der Diskussion stellen.
Klingbeil räumte ein, er trage auch Verantwortung für das Ergebnis in Rheinland-Pfalz und wisse, dass es Personaldebatten geben werde. Auch die SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas gestand eine Mitverantwortung der Bundespartei für die Wahlniederlage ein.
Derweil traten in Berlin die SPD-Führungsgremien im Krisen-Modus zusammen. Beide SPD-Chefs wollten sich noch im Tagesverlauf zur aufkeimenden Führungsdiskussion äußern.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











