Auch Dunja Hayali hat sich zum Fall von Daniel Günthers Aussagen bei Lanz zur Einschränkung und Zensur von Medien geäußert. „Leute, wundert sich jetzt irgendwer, dass dieses Nius-Videoportal Dinge aus dem Zusammenhang reißt, verdreht, verfälscht, vertauscht und zwar genauso, wie es ihnen in den Kram passt? Das ist ja Strategie. Immer so, wie sie es gerade brauchen“, sagt die ZDF-Moderatorin am Freitag, während sie sich dabei filmt, wie sie mit ihrem Hund auf dem Fußboden liegt.
Das sei auch nicht neu. „Erinnern Sie sich noch an Charlie Kirk und die Videos von damals?“, fragt sie. Kurz nach der Ermordung des konservativen US-Aktivisten hatte sie in einem ZDF-Podcast gesagt, dass man kein Mitleid haben müsse. Noch am selben Abend hatte sie im ZDF heute journalgesagt: „Dass es nun Gruppen gibt, die seinen Tod feiern, ist mit nichts zu rechtfertigen, auch nicht mit seinen oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen.“ (mehr dazu hier).
In ihrem neuen Video stellt sie selbst einen Zusammenhang her über die kritische Berichterstattung damals und über die kritische Berichterstattung über Günthers Aussagen jetzt. Beides bezeichnet sie als Verdrehung und Verfälschung. Weiter sagt sie: „Jedenfalls, was ich viel spannender finde, ist, dass es jetzt Politiker*innen gibt, die sich nicht mehr bei der Primärquelle informieren, sondern bei diesem Schrott und das dann für bare Münze nehmen, weil das natürlich auch in deren Konzept passt.“
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