Nachdem es vor zwei Wochen am Hamburger Jungfernstieg zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen war, hat die Polizei nun einen 29-jährigen Afghanen festgenommen. Gegen ihn wird wegen Mordverdachts ermittelt.
Am 9. Juli waren am Alsteranleger zwei Personengruppen aufeinander losgegangen. Dabei wurde ein 31-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Angreifer flüchtete anschließend und auch die anderen an der Auseinandersetzung Beteiligten entfernten sich in unterschiedliche Richtungen.
Die Polizei stufte die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein. Deshalb übernahm die Ermittlungen die Mordkommission. Nach rund zwei Wochen konnte nun ein 29-jähriger Afghane identifiziert werden, der im Verdacht steht, dem 31-jährigen Geschädigten die Verletzungen mit einem Messer zugefügt zu haben.
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