Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, zieht sich bald aus der Politik zurück, wie der Demokrat am Montag verkündete: So möchte Walz sich bei der kommenden Gouverneurswahl im November nicht mehr zur Wiederwahl stellen – vor wenigen Monaten hatte er noch das Gegenteil verkündet und eine Wiederwahlkampagne gestartet. Der Rückzug kommt nach einem massiven Betrugsskandal rund um Scheinfirmen, die durch Mitglieder der somalischen Diaspora betrieben wurden.
Walz brachte bei der Pressekonferenz am Montag seinen Rückzug tatsächlich mit dem Skandal in Verbindung: „Ich kann einem Wahlkampf nicht meine ganze Kraft widmen. Jede Minute, die ich mit der Verteidigung meiner eigenen politischen Interessen verbringe, wäre eine Minute, die ich nicht für den Schutz der Bevölkerung von Minnesota gegen die Kriminellen einsetzen kann, die unsere Großzügigkeit ausnutzen, und gegen die Zyniker, die unsere Unterschiede missbrauchen“, so Walz.
In den vergangenen Wochen hatte Walz immer wieder den systematischen Betrug, der in seinem Bundesstaat stattgefunden hat, in seinem Umfang geleugnet – seine neueste Äußerung kann als Teileingeständnis gelten, nachdem der Demokrat mächtig unter Druck geraten war.
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