Alexander Eichwald hielt beim Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation im November 2025 eine skurrile Rede, die an Adolf Hitler erinnerte. Nun hat das Landesschiedsgericht der AfD Nordrhein-Westfalen Eichwald aus der Partei ausgeschlossen. Der Deutsch-Russe hatte sich mit seiner Rede um einen Vorstandsposten bei der neu gegründeten Generation Deutschland (GD) beworben. Kurz darauf ließ die Partei seine Mitgliedschaft prüfen.
Ein Parteisprecher bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass Eichwald ausgeschlossen wurde. Damit bleibt auch der vom Landesvorstand verhängte Entzug der Mitgliedsrechte bestehen. Eichwald kann noch Berufung einlegen; dann würde der Fall vor dem AfD-Bundesschiedsgericht landen, wie der Sprecher bestätigte. Eichwald selbst erschien nicht zu der Verhandlung. Den Parteiausschluss Eichwalds beantragte der zuständige AfD-Kreisverband Herford in Ostwestfalen. Die Begründung: Eichwald habe schwer parteischädigendes Verhalten gezeigt.
Alexander Eichwald hat beim Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland in Gießen eine skurrile Rede gehalten. Sein Duktus und das rollende R erinnerten stark an Reden Adolf Hitlers. Zudem fielen Sätze wie: „Es ist und bleibt unsere nationale Pflicht, die deutsche Kultur vor Fremdeinflüssen zu schützen.“
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