Nach Angaben der Hamburger Polizei bestehen keine Erkenntnisse über eine konkrete Bedrohungslage im Zusammenhang mit Collien Fernandes oder der ihr gewidmeten Demonstration am Hamburger Rathausmarkt. Dies bestätigte ein Sprecher des Lagezentrums gegenüber Apollo News. Die Moderatorin und Schauspielerin hatte ihre angekündigte Teilnahme an der Kundgebung zuvor kurzfristig abgesagt. Auf Instagram begründete sie das mit „ernsthaften Sicherheitsbedenken“ sowie „Morddrohungen“.
Fernandes war im Vorfeld als Unterstützerin einer Demonstration gegen sexualisierte Gewalt angekündigt worden. Die Kundgebung soll am Donnerstagabend auf dem Hamburger Rathausmarkt stattfinden. In ihrem Instagram-Beitrag erklärte sie, sie habe zunächst vorgehabt, in Hamburg aufzutreten und dort auch zu sprechen. Dazu kommt es nun nicht.
Die Demonstration selbst findet nach bisherigen Informationen dennoch wie geplant statt. Organisiert wurde sie von der Hamburger SPD-Abgeordneten Annika Urbanski. Laut der Polizei Hamburg werden rund 7.500 Teilnehmer erwartet. Inhaltlich steht die Kundgebung im Zusammenhang mit der Debatte über sexualisierte und „digitale Gewalt“ gegen Frauen, die durch die von Fernandes gegenüber ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen erhobenen Vorwürfe an Schärfe gewonnen hat.
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