Volkswagen plant, seine Kosten um 20 Prozent zu senken – das entspricht etwa 60 Milliarden Euro. Das berichtet das Manager Magazin aus einer internen Sitzung der VW-Spitze im Januar. Der enorme Sparplan, der schon bis 2028 umgesetzt werden und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns wiederherstellen soll, habe demnach viele der 120 Führungskräfte überrascht.
Der Volkswagen-Konzern plant damit wohl, noch weit über die Pläne hinauszugehen, die bislang bekannt waren (mehr dazu hier). Angesichts verpasster Sparziele war die Konzernspitze zunächst auf den mächtigen Betriebsrat zugegangen. Eigentlich sollten dadurch Schließungen verhindert werden. Im Gegenzug wurden Effizienz- und Kostenziele vereinbart. Zunächst war von 15 Milliarden Euro jährlich bis 2030 die Rede.
Angesichts der Wettbewerber aus China und höherer Handelshemmnisse will VW die „Gewinnschwelle“ senken. Autos sollen zu einem niedrigeren Preis verkauft werden können und gleichzeitig noch Gewinn abwerfen. Doch dafür müssen die Produktionskosten gesenkt werden. Insbesondere der hohe Personaleinsatz bei hohen Stundenlöhnen und relativ niedriger Produktivität macht die VW-Autos teuer.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











