New York hat einen Sozialisten zum Bürgermeister gewählt: Zohran Mamdani ist 34 Jahre alt, Kandidat der Demokraten und nun der 111. Bürgermeister von New York. Die vorläufigen Ergebnisse zeigten ein klares Bild: Mamdani erzielte rund 50,4 Prozent der Stimmen, Cuomo kam auf 41,3 Prozent, Sliwa auf etwa 7,5 Prozent. Gleichzeitig meldete die Stadt eine der höchsten Wahlbeteiligungen der letzten Jahrzehnte mit starker Aktivierung vor allem junger Wähler. Mehr als zwei Millionen Menschen gaben ihre Stimme ab - nach Angaben der Wahlleitung so viele wie seit 1969 nicht mehr.
Mamdani ist weniger ein klassischer Politiker als vielmehr ein linksextremer Aktivist, der jede Menge linke Veränderung für New York verspricht und so vor allem junge Wähler mobilisieren konnte. Er bezeichnet sich selbst als demokratischen Sozialisten. Sein Wahlkampf war geprägt von Forderungen wie: kostenlose Busse in der ganzen Stadt, Mieterstopp bei stabilisierten Wohnungen, 200.000 neue günstige Wohneinheiten, eine Mindestlohnerhöhung auf 30 US-Dollar bis 2030 sowie Steuererhöhungen für Reiche und Unternehmen. Als Big Apple soll also eine sozialistische Utopie werden - Red Apple.
Wo das Geld dafür herkommen soll? Wie in den meisten sozialistischen Wunschträumen: unklar.
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