„Müssen die Hälfte unserer Beratung einstellen“: Böhmermann und HateAid-Chefinnen weinen staatlicher Förderung nach

vor 3 Monaten

„Müssen die Hälfte unserer Beratung einstellen“: Böhmermann und HateAid-Chefinnen weinen staatlicher Förderung nach
Bildquelle: Apollo News

Die beiden Geschäftsführerinnen von HateAid, Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg, haben bei ihrem Auftritt im ZDF Magazin Royale mit Jan Böhmermann die angekündigte Neuausrichtung des Förderprogramms „Demokratie leben“ kritisiert. Ob HateAid auch in Zukunft durch das Programm finanziert wird, sei derzeit „völlig unklar“, sagte von Hodenberg.

Böhmermann thematisierte in seiner Sendung am Freitag den Fall Fernandes und den daran anknüpfenden Themenkomplex „digitale Gewalt“. Gegen Ende der Sendung kamen die beiden Vertreterinnen von HateAid kurz als Interviewgäste zu Wort. Das vollständige Interview wurde aufgrund der Kürze der Sendezeit anschließend separat auf YouTube zur Verfügung gestellt. Böhmermann lobte die Arbeit der NGO und sprach die angekündigte Neuausrichtung des für HateAid essenziellen Förderprogramms „Demokratie leben“ an.

„Tja, also ich glaube, das hat ja jeder mitbekommen. Das Programm ‚Demokratie leben’, über das eben auch die Hälfte unserer Betroffenen-Beratung finanziert wird, (…) wird jetzt eben umgebaut. Das Programm wird neu aufgesetzt. Wir werden erstmal nicht weiter finanziert. Wir können uns jetzt neu bewerben. Es ist völlig unklar, ob wir weiter finanziert werden“, sagte von Hodenberg weiter.

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