Russland hat den amtierenden österreichischen Bundeskanzler und Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) für seine Aussage scharf kritisiert, dass Europa dank eingefrorener russischer Vermögen bei Friedensgesprächen mitreden werde. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, spottete: Österreich habe nur eines erreicht – nämlich sich selbst vom günstigen Gas aus Russland abzuschneiden.
Schallenberg hatte im österreichischen Parlament (Nationalrat) erklärt, dass Friedensverhandlungen ohne die Europäische Union nicht stattfinden könnten, da auf europäischen Konten russisches Vermögen in Milliardenhöhe eingefroren sei.
Diese Aussage wies Sacharowa als inakzeptabel zurück – sowohl inhaltlich als auch vom Tonfall her: „So spricht man nicht mit Russland. Bevor man überhaupt von Gesprächen mit uns spricht, sollten sich die Brüsseler Politiker zuerst anständiges Benehmen aneignen und aufhören, Desinformation zu verbreiten“, erklärte sie auf ihrem Telegram-Kanal.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











