Wer durch den Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg spaziert, findet so ziemlich alles, was das Gutmenschen-Herz begehrt: lebendige Cafés mit Hafermilch-Kreationen, Second-Hand-Flohmärkte und jede Menge Lastenfahrräder. Doch selbst im linksgrünen Bullerbü, wo sich so gut wie jeder als „Menschenfreund“ und „tolerant“ versteht, ist ein neuer Trend ausgebrochen: der Hass auf Juden.
So ist am vergangenen Sonntag zum zweiten Mal in kurzer Zeit ein antisemitisches, zum Mord an Juden aufrufendes Graffiti entdeckt worden. Vor Flohmarktpublikum und Jutebeutel-Trägern prangte an der Wand eines Hauses in der Uckermünder Straße „Kill all Jews“ („Tötet alle Juden“) in schwarzer Druckschrift. Direkt daneben fanden sich die Worte „Nur ein toter Jude ist ein guter Jude“.
Unter dem Mordaufruf stand ein arabisches Zeichen. Übersetzt heißt es so etwas wie „Paradies“, berichtet der Tagesspiegel. Unweit davon hinterließen die Täter dann auch noch ein Hakenkreuz.
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











