Der Karlstern im Käfertaler Wald bei Mannheim ist ein Ort der Idylle, ein sternförmiges Wegkreuz, umgeben von Buchen und Eichen. Hier kreuzen sich Pfade, die Spaziergänger, Jogger und Familien anlocken. Doch Anfang März 2026 wird das Naherholungsgebiet zum Schauplatz eines brutalen Verbrechens.
Am vergangenen Mittwoch, gegen 8:00 Uhr, findet eine Spaziergängerin im Käfertaler Wald die Leiche einer jungen Frau. Nach Informationen von NIUS soll die Zeugin, die das Opfer gefunden hat, durch eine offene Handtasche auf die Leiche aufmerksam geworden sein, die unweit des Körpers abgelegt war. Die Beine des Opfers sollen aus dem Grün geragt haben, der Korpus der 19-Jährigen war mit Laub und Ästen verdeckt, die Leiche sei „halb vergraben“ gewesen. Die Finderin alarmiert die Polizei, die das Gebiet umgehend absperrt. Kriminaltechniker in weißen Overalls sichern Spuren, Rechtsmediziner untersuchen den Körper. Schnell steht fest: Es handelt sich um ein Gewaltverbrechen.
Bei dem Fundort der Leiche handelt es sich um ein populäres Naherholungsgebiet.
Eine 60-köpfige Sonderkommission wird ins Leben gerufen. Noch am Mittwochabend, keine zwölf Stunden nach Fund der Leiche, können die Ermittler einen 17-jährigen Syrer festnehmen, der eineinhalb Kilometer vom Tatort entfernt lebt. Er steht im dringenden Verdacht, die Frau getötet zu haben. „Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim ein Haftbefehl gegen den tatverdächtigen 17-Jährigen wegen Mordes erlassen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei.
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